Navigation einblenden

Einladung in den Herbstladen

am Freitag, den 17. November 2017 von 15 - 19 Uhr
am Samstag, den 18. November von 11 - 16 Uhr

in meinem Büro gartenwelten in der Neckar-Alb- Straße 15
in 72127 Kusterdingen-Mähringen

Was erwartet Sie?
GartenPostkarten von gartenwelten: querfeldein gezeichnete Unikate auf Karton und edlem Bütten, Trauerkarten, Herbst- und Weihnachtskarten

  • buntes Keramikpflaster als Geschenkpaket
  • Gartensaucen von Hottpott aus Walddorfhäslach
Birgit Enge von enge maschen aus Kusterdingen und Jule Köhler vom Atelier Patentanten aus Reutlingen kennen Sie bereits. Beide werden mein Büro wieder mit schicken Farben und individuellen, weiblichen Kollektionen in Herbststimmung versetzen.

Wir freuen uns auf Sie!

HIER FINDEN SIE DEN EINLADUNGS-FLYER

Things to do - der Newsletter von gartenwelten

Newsletter November 2017

Die Gartenarbeiten im Herbst lassen sich in 4 große Schwerpunkte einteilen:

Wasser

Auch im Winter benötigen Pflanzen Wasser. Dies gilt hauptsächlich für Ihre immergrünen Sträucher und Hecken. Gießen Sie also kräftig, eine große Gießkanne pro Pflanze- bei größeren Exemplaren natürlich mehr. Dies können Sie im Winter wiederholen, besonders bei großlaubigen Immergrünen wie Kirschlorbeer.

Pflanzung

Um- und Neupflanzungen sind im Herbst besonders günstig. Die klassische Pflanzzeit geht bis Mitte/ Ende November, je nach Temperaturen auch noch etwas länger. Hier sollen auch die Zwiebelblumen erwähnt werden, gepflanzt im Herbst haben sie ihren großen Auftritt dann im Frühling. Besonders ans Herz möchte ich Ihnen die Narzisse legen. Sie sind super robust und die Mäuse mögen sie nicht. Versuchen Sie mal die Sorte "February Gold", eine kleine hüsche Vorfrühlingsblüherin.

Rosen

Rosen werden im Herbst eingekürzt, der Rückschnitt erfolgt im Frühling. Als Schutz vor Verdunstung und Kälte wird die Veredlungsstelle angehäufelt.

Rasen

Der Rasen soll nochmals gemäht werden, damit die Halme kurz in den Winter gehen. Eine Herbstdüngung mit organischem Bodenaktivator und Dünger kann auch noch im November ausgeführt werden.

Das wars dann auch fast schon. Matschig werdende Stauden wie Taglilien, Funkien, etc werden zurückgeschnitten, doch Sonnenhüte, Astern und Gräser erfreuen uns an kalten Tagen, wenn der Rauhreif Eisblumen auf die vertrockneten Samenstände zaubert. Erlauben Sie sich an dieser Stelle etwas Gartenfaulheit und schneiden Sie Stauden erst im Frühling zurück.

In diesem Sinne, auf bald in einem neuen Gartenjahr.
Ihre Susanne Schäffer

Newsletter Februar 2017

Rosenrückschnitt

Wie Sie wissen, werden Rosen geschnitten wenn die Forsythie blüht. Der richtige Zeitpunkt ist also jetzt. Wenn Sie zu früh beginnen, besteht die Gefahr, dass Triebe zurückfrieren oder zurücktrocknen. Auch wenn es weh tut, erste junge Triebe einzukürzen- die Rosen holt schnell auf und blüht umso schöner, wenn sie jetzt kräftig zurückgeschnitten wird. Minimalformel für den Rückschnitt: Entfernen Sie zunächst altes und totes Holz, danach alle nach innen strebenden Triebe. Dann werden die restlichen Triebe eingekürzt auf ca. 5 Augen, wobei Sie die Schere ca. 0,5 cm über dem obersten Auge ansetzen. Wer es genauer wissen will, kann sich in das Buch: "Pflanzenschnitt und Formgebung" von Christopher Brickell einlesen. Die Rose hat ein eigenes Kapitel und darüber hinaus wird der Schnitt von allen anderen Gartenpflanzen auch beschrieben.

Rosendüngung

Mit dem Rückschnitt erhalten Rosen ihre erste Düngung im Jahr (die zweite dann Anfang Juli). Organische Dünger wie z.B. von Oscorna stärken Ihre Pflanzen und den Boden. Faustregel für die Düngermenge bei Oscorna: 2 Handvoll Rosendünger plus 4 Handvoll Bodenaktivator pro Quadratmeter und das 2 mal im Jahr.

Wenn Sie dabei sind, die Rosen zu düngen, vergessen Sie den Rasen nicht!

Zwiebelblumen düngen

Sicherlich haben Sie sich auch schon gewundert, dass die Blüten Ihrer Frühlingsblüher wie Tulpen, Narzissen und Co immer weniger werden. Manchmal verschwinden sie ganz, das liegt dann aber eher an den hungrigen Mäusen im Boden. Wenn die Tulpen nur noch grünes Laub treiben und vergessen, eine Blüte hervorzubringen, dann liegt es oft an fehlendem Dünger.

Viel Spaß im Garten und ich melde mich wieder mit neuen Tipps!

Newsletter November 2016

Rosen winterfest machen

Wenn Sie Ihren Rosen im Spätherbst etwas Gutes tun wollen, häufeln Sie sie mit guter Erde 15 cm an. Dies verhindert eine Austrocknung an der Basis und schützt die Pflanzen an kalten Wintertagen. Allgemein wird empfohlen, Rosen zusätzlich mit Reisig abzudecken. Es mag empfindliche Rosensorten geben, die dies brauchen, ich selber arbeite lieber mit robusten Rosensorten, verzichte auf das Reisig und pflanze viele Blumenzwiebeln in meine Beete. Diese ersten Frühlingsboten würden unter dem Reisig ersticken.

Wässern im Winter

Wie in jedem Jahr schreibe ich über das Gießen von immergrünen Pflanzen im Winter. Diese Pflanzen brauchen auch in der kalten Saison Wasser, da sie ja grün sind, und es ist ratsam, schon jetzt bevor es kalt wird, die Immergrünen in Ihrem Garten zu wässern.

Rückschnitt

Beim herbstlichen Rückschnitt können Sie sich, bevor Sie losschnippeln, immer fragen, wie würde dieses Gras oder diese Rose im Frost aussehen und Sie merken bald: Ja, das würde toll aussehen. Deshalb im Herbst nur behutsam zurückschneiden, alles, was stehen bleibt und nicht matschig wird, darf zur Winterstruktur im Garten beitragen und zusätzlich Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle dienen.

Igelquartiere

Wenn Sie ein ruhiges Plätzchen im Garten haben, lassen Sie ruhig einen Laubhaufen liegen- die Igel sind in der Agrarumwelt immer mehr auf ein Winterquartier in Gärten angewiesen.

Genießen Sie die Gartenruhe und gehen Sie statt viel im Garten zu arbeiten lieber im raschelnden Herbstlaub spazieren.

Newsletter September 2016

Rückschnitt der Bäume und Sträucher:

Da der Sommer 2016 sehr nass war, wuchs uns der Garten buchstäblich über den Kopf. Deshalb muss jetzt im Herbst zurückgeschnitten werden. Bedenken Sie allerdings, dass es beim herbstlichen Rückschnitt nicht ums "Aufräumen" im eigentlichen Sinne geht. Behandeln Sie Ihren Garten bitte nicht wie eine Abstellkammer, die mal so richtig aus- und aufgeräumt wird, weil der Müllkalender eine Sperrmüllabfuhr ankündigt. Die herbstliche Abfuhr des Grünschnitts löst in deutschen Gärten in jedem Jahr einen Kahlschlag aus. Öde Gärten sind die Folge und das für 6 Monate. Beim Rückschnitt im Garten geht es immer um die Entwicklung und den Erhalt von Gartenbildern. Schneiden Sie also nur was nötig ist weg. Im Frühling gibt es eine weitere Abfuhr und zu diesem Zeitpunkt tuts dem Garten nicht so weh geschnitten zu werden. Der Neuaustrieb des Frühlings überdeckt schnell den Rückschnitt.

Wenn Sie das Gartenbild für Ihren Garten nicht so richtig vor Augen haben, rufen Sie mich an und wir vereinbaren eine Gartenpflegeberatung.

Blumenzwiebeln in Gelb:

Goethe schrieb in seiner Farbenlehre über die Farbe Gelb: "Gelb ist die nächste Farbe am Licht......Sie führt in ihrer höchsten Reinheit immer die Natur des Hellen mit sich und besitzt eine heitere, muntere, sanft reizende Eigenschaft."

Frühe Zwiebelblumen wie Winterling und Krokusse, später Narzissen und Tulpen bringen diese Heiterkeit in den Garten. Bestellen Sie jetzt und pflanzen Sie ab Mitte Oktober bis Weihnachten, solange der Boden frostfrei ist.

Empfehlenswerte Sorten:
Crocus chrysanthus " Cream Beauty" , ein cremegelb farbener Krokus, der sich langsam ausbreitet und sogar im Schatten blüht. Narcissus "Golden Harvest", " Dutch Master" und "Carlton" sind 3 Sorten, mit denen Sie immer richtig liegen. Tulpe "Westpoint" eine primelgelbe lilienblütige Tulpe, die gerne zusammen mit blauem Vergissmeinnicht blüht.

Nicht gelb, dafür sehr beliebt und duftend: Tulpe "Prinzessin Irene", orange mit pflaumenfarbener Basis.

Rasen im Herbst:

Blätter, die auf dem Rasen liegen, sehen zwar malerisch aus, schaden diesem jedoch auf Dauer. Entfernen Sie deshalb regelmäßig das Laub der Bäume und Sträucher, wobei nur das Nusslaub abgefahren werden muß. Die restlichen Blätter können im Garten selbst kompostiert werden oder in Beeten liegen bleiben. Darüber freuen sich dann Igel und Insekten. Gönnen Sie Ihrem Rasen eine Herbstdüngung, ich empfehle wie immer die Verwendung von organischem Dünger. Vor der Düngung bitte mähen, damit der Rasen kurzgeschnitten in den Winter geht.

Herbstzeit ist Pflanzzeit

Ab Mitte Oktober haben die Baumschulen ihr ganzes Sortiment vorrätig. Der noch warme Boden fördert anwachsen vor dem Winter, der Herbst ist die beste Jahreszeit für Neu- und Umpflanzungen. Ausnahmen bestätigen die Regel: Pflanzen Sie Herbstanemonen im Frühling! Sie erfrieren leicht im ersten Jahr.

Rufen Sie mich an. Sehr gerne plane ich Ihre Pflanzung

Newsletter Juni 2016

Bodendecker gegen Unkraut

Eine der schönsten Zeiten im Garten ist der Juni. Rosen, Kletterhortensien und viele Sträucher blühen, der Rasen ist noch frisch und kräftig. Im Grunde muß im Garten nicht viel getan werden, einfach nur genießen, und dann und wann das Unkraut zupfen.

Wenn bei Ihnen zuviel Unkraut in den Beeten wächst, sollten Sie an bodenbedeckende Stauden zu Ihren Rosen und Sträuchern denken. Je nach Pflanzenauswahl gerne 7-8 Stück pro Quadratmeter auspflanzen- und Nein, ich verdiene nichts an den Pflanzen, sollten Sie das jetzt vermuten. Aber je schneller und dichter der Boden bedeckt ist, um so weniger Arbeit haben Sie. Schnelle Bodenbedeckung erhalten Sie nur mit hohen Stückzahlen. Denken Sie an Bodendecker wie Storchschnabel, er bedeckt den Boden, blüht lange und klaut den Rosen und höheren Stauden nicht die Nährstoffe. Bodenbedeckende Stauden halten das Unkraut besser in Schach, als die verbreitete Abdeckung des Bodens mit Rinde. Diese entzieht dem Boden Nährstoffe und wirkt nicht nur gegen Unkraut, sondern leider auch gegen Stauden. Denn woher soll Rindenmulch wissen, was ein Unkraut ist und was nicht?

Garten im Juni ist Genuss- auch wenn uns das Wetter zur Zeit nicht verwöhnt. Für verregnete Sommer sollten Sie über einen überdachten Sitzplatz im Garten nachdenken- denn mit Dach kommt Ihr Liegestuhl auch bei Regen zum Einsatz und die Grillparty kann trotz schlechter Wetterprognosen stattfinden. Die Fläche muß nicht groß sein, es ist nett bei Regen etwas enger zu sitzen, Hauptsache draußen sein nach einem langen Tag im Büro.

Zum Schluß möchte ich Sie noch erinnern, dass im Juli die Rosen ihre zweite Düngung erhalten - es erwartet Sie eine schöne langandauernde zweite Blüte. Nach den anhaltenden Regenfällen ist eine Nachdüngung besonders wichtig. Auch Rittersporn, der nach der ersten Blüte stark zurückgeschnitten wird, ist über eine Gabe Dünger dankbar und blüht dann im Hochsommer ein zweites Mal.

Newsletter März 2016

Zwiebelblumen

Zwiebelblumen wie Tulpen, Narzissen, Lilien und Hyazinthen sind starkzehrende Pflanzen. Wer möchte, dass die Zwiebelblumen jedes Jahr erneut austreiben, sollte jetzt, sobald die Triebe eine gewisse Höhe haben, düngen. Sie können hierbei Flüssigdünger verwenden und dies bis Blütennbeginn regelmäßig wiederholen. Oder Sie kaufen einen Blumenzwiebeldünger und bringen diesen kurz nach dem Austrieb aus. Bitte den Dünger nicht über die Blätter streuen und vorsichtig einarbeiten. Nachdem die Blütenstände verblüht sind, diese abschneiden, die Blätter jedoch stehen lassen, bis sie gelb werden. Das sieht leider immer sehr unordentlich aus- doch da müssen Sie durch, denn in dieser Phase lagert die Zwiebelblume neue Nährstoffe in der Zwiebel ein. Für diese Photosynthesarbeit braucht die Zwiebelblume noch einige Zeit ihre Blätter.

Frühblühende Sträucher

Wenn Sie heute auf die vergangenen Wochen in Ihrem Garten zurückblicken: "was" hat geblüht? Noch wichtiger: "wo" in Ihrem Garten hat etwas geblüht? In den Wintermonaten ist unser Gartenradius sehr klein. Pflanzen Sie sich deshalb einen winterblühenden Strauch direkt an die Haustüre, denn hier kommen Sie täglich vorbei. Im Hochsommer, wenn Sie mehr Zeit im Garten verbringen, nehmen Sie auch die Blüten in den versteckten Ecken wahr, doch im Winter, wenn wir eilig und mit eingezogenem Kopf in die Wärme der Wohnung (oder morgens ins Auto) eilen, muß sich uns die Pflanze schon sehr direkt präsentieren.

Wenn Ihr Eingangsbereich im Halbschatten liegt, ist die Zaubernuss perfekt. Sie blüht je nach Sorte von Januar bis März in einem strahlenden Gelb. Es gibt sie auch mit roter oder orangeroter Blüte. Hier sollten Sie jedoch eine helle Hauswand dahinter haben, sonst kommt das Rot nicht zur Geltung. Die Zaubernuss unterpflanzen Sie mit verschwenderisch vielen Krokussen und Winterlingen und schon haben Sie eine große Gartenfreude. Und die Briefträgerin auch.

Ab Mitte März beginnt die neue Gartensaison. Jetzt ist Pflanzzeit. Ich empfehle Ihnen die Zaubernuss Hamamelis "Pallida", mit duftenden schwefelgelben Blüten.

Rosen

Wenn die Forsythie blüht beginnt der Rosenschnitt. Düngen Sie Ihre Rosen jetzt und im Juli nochmals.

Newsletter Dezember 2015

Im Winter wässern

Things to do im Dezember. Nur ein Tipp. Versprochen!

Das ganze Jahr 2015 war sehr trocken. Wässern Sie deshalb alle Ihre immergrünen Gehölze noch einmal im Dezember und nach Weihnachten immer wieder in der frostfreien Zeit. Immergrüne Gehölze machen den ganzen Winter über Photosynthese und brauchen deshalb Wasser. Wenn Sträucher und Bäume davon zu wenig haben, kommt es zur Frosttrocknis, das haben Sie sicherlich schon an Kirschlorbeeren beobachtet.

Das wars schon, schöne Winterzeit!

Newsletter September 2015

Hecken

Wir brauchen Hecken, um uns in unseren Gärten sicher, beschützt und abgeschirmt zu fühlen. Hecken strukturieren Gartenbereiche und trennen öffentlich von privat. Es gilt, eine gute Mischung zu finden zwischen abgeschirmten Gartenteilen und solchen, in denen wir als kommunikative Menschen über den Gartenzaun oder im Vorgarten mit Nachbarn und Vorbeispazierenden plaudern.  Was ist mit Hecken, die zwar an der richtigen Stelle sitzen- jedoch durch mangelhaftem Schnitt oder falscher Pflanzenauswahl entweder licht werden oder einem über den Kopf wachsen?

Es gibt zwei verscheidenen Wuchstypen von Hecken

1. schmalgeschnittene Hecke
dazu wählen Sie Sträucher aus, die zwar Baumgröße erreichen könnten, jedoch sehr schnittverträglich sind. Dazu gehören Hainbuche, Eiben, Thuja , Liguster usw. Sie werden in Reihe gesetzt mit einem Pflanzabstand von mind. 50 cm zur Grenze und sehr regelmäßg, d.h. 1-2 x Jahr geschnitten. Und dies vom ersten Pflanzjahr an. Schneiden Sie seltener, entstehen Löcher. Die schmalgeschnittene Hecke ist keine Blütenhecke, sondern eher eine grüne Wand, die durch Vorpflanzung lebendig wird. Schmalgeschnittene Hecken eignen sich bestens für kleine Gartenräume.

2. freiwachsende Hecke
freiwachsende Hecken erfüllen das Bedürfnis nach blühenden Sträuchern. Setzen Sie Sträucher immer 1 m - 1,50 Meter von der Grenze weg. Die Sträucher müssen dann nicht ständig beschnitten werden, blühen reich und üppig. Das natürliche Verkahlen von unten kaschieren Sie durch eine Vorpflanzung aus Stauden oder kleinen Sträuchern. Solche Hecken brauchen Platz, aber es lohnt sich ein paar Quadratmeter vom Rasen abzuzwacken zugunsten eines üppigen Pflanzenbildes. Hecken aus Blütensträuchern eignen sich für größere Gartenbereiche oder Gartengestaltungen, in denen Nachbarn sich auf eine gemeinsame Hecke einigen. Werden sie in kleine Gärten gezwängt und geschnitten wie einen Hainbuche (was leider oft passiert) verlieren sie jeden Charme.

Zwiebelblumen

Wer kann im Garten auf die spektakulären Frühlingsblüher verzichten, die sich jedes Jahr aufs neue aus ihrer Zwiebel heraus schälen und durch den Boden schieben? Lange bevor sich die Staudenbeete mit ihren Blumen gefüllt haben, blühen die Zwiebelblumen im März, April und Mai im Wettbewerb. Rasenflächen sind im späten Winter und Frühling kaum in Topform. Großzügig ausgepflanzte Krokussse möbeln den traurigen Winterlook des Rasens auf, bis er dann nach ersten Düngergaben wieder in frischem Grün daherstrahlt. Gönnen Sie Ihrer Rasenfläche Krokusse in großen Stückzahlen, sie sind nicht teuer - jedoch hinreißend zu Hunderten. Familien mit Kindern können die Randbereiche des Rasens großzügig mit Krokussen bestücken, dann bleibt trotzdem genug Platz zum Spielen.

Wenn Sie Blumenzwiebeln auspflanzen, lösen Sie sich von einem inneren Plan. Streuen Sie die Zwiebeln aus und pflanzen Sie so, wie die Zwiebeln hingefallen sind, halten Sie nur den Mindestabstand zwischen den einzelnen Zwiebeln ein. Ein schönes und lockeres Pflanzbild ist dann garantiert.

Eine Zwiebelblume, die sich noch nicht in jedem Garten findet, ist die Prärielilie, Camassia. Sie wächst gerne in Sonne und Halbschatten und braucht etwas Feuchtigkeit. Bei einem entsprechenden Standort vermehrt sie sich von selbst.

Versuchen Sie Ihr Glück mit Camassia leichtlinii, dieser bis zu 75 cm hohen Erscheinung mit blauen oder weißen Sternchen. Schön anzusehen wenn Sie  mit Dichternarzissen, Narzissus poeticus kombinieren.

Newsletter Juni 2015

Der Juni gehört den Rosen. Sie haben jetzt ihren großen Auftritt. Bis Anfang Juli noch können die Rosen ihre 2. Düngereinheit bekommen, danach sollten Sie nicht mehr düngen, denn das Holz der Rose muss ausreifen können, um unbeschadet über den Winter zu kommen. Die Junidüngung fördert einen gesunden neuen Austrieb. Wir verwenden in unserem Garten handelsüblichen organischen Dünger, wie ihn die Baumschulen anbieten. Oscorna hat einen guten Rosendünger, geben Sie davon 2 Handvoll auf den Quadratmeter. Schneiden Sie die verwelkten Rosenblüten regelmäßig zurück, denn der Schnitt fördert den Neuaustrieb und lässt den Strauch den Sommer über immer wieder blühen.

Mitte bis Ende Juni werden die Buchsbäume geschnitten. Neben dem Buchsbaumzünsler, der zur Zeit gefräßig über Buchsbäume herfällt , leiden die immergrünen Sträucher unter zwei Pilzerkrankungen. Sterilisieren Sie deshalb Ihre Schere vor dem Schnitt, am besten mit Spiritus und fragen Sie auch Ihren Gärtner, ob er dies schon getan hat. Das Schnittgut der Buchsbäume kommt auf den Häckselplatz, nicht auf den Kompost.

Frauenmantel (Alchemilla), Katzenminze (Nepeta) und Salbei sind beliebte Rosenbegleiter. Schneiden Sie diese Stauden nach der Blüte 10-15 cm über dem Boden  zurück. Sie erholen sich im Laufe weniger Wochen, teilweise blühen sie erneut (Salbei) oder erfreuen uns mit kompaktem und gesundem Laub bis in den Herbst.

Überprüfen Sie jetzt kritisch, wo Ihre Pflanzung Lücken hat, wo sich Beete oder Hecken ungünstig weiterentwickelt haben. Jeder Garten verändert sich ständig und muss immer wieder mit neuen Impulsen versorgt werden. Ich kann Sie hierbei unterstützend beraten - damit Sie eine Freude an Ihrem Garten haben.

zum Seitenanfang